fastenwandern_mit_aloisia_schönke

Fastenregeln - So geht es mir gut beim Fasten

Wer fastet, sollte folgendes beachten:

1) Entlastungstage
Vor dem Fasten legt man 1 - 3 Entlastungstage ein. An diesen sogenannten Entlastungstagen vor dem Fasten isst man entweder nur Obst, oder / und Rohkost (frisches Obst und Gemüse) oder / und gekochten Reis mit gedünsteten Äpfeln oder Gemüse. Mengenmässig sollte man nicht das Gefühl haben, dass einem der Bauch spannt, sonst war es zuviel. Als Getränke dienen Wasser, Kräutertees und verdünnte Säfte (100 % Saft, ohne Zuckerzusatz).

2) Darmreinigung
Am Beginn des Fastens und dann jeden 2. Tag erfolgt die Darmreinigung. Sie nimmt Hungergefühle, befreit den Darm von abgestorbenen Darmbakterien, alten Kotresten und abgeschilferter Darmschleimhaut. Darmreinigung tut gut. Man macht sie am besten das erste Mal durch das Trinken von 1 - 2 Eßl Glaubersalz aufgelöst in einem halben Liter warmen Wasser. Die folgenden Male erfolgt die Darmreinigung mit einem Einlauf. Glaubersalz und Einlaufgerät gibt es in der Apotheke. Den Geschmack des aufgelösten Glaubersalzes kann man durch Zitronenschnitze verbessern. Die Darmreinigung geht bei Einnahme des Glaubersalzes je nach Darm-Typ unterschiedlich schnell los. Meistens jedoch so nach 4 Stunden. Für den Einlauf fällt man einen dreiviertel Liter warmes Wasser in den Irrigator legt sich entweder auf die linke Körperseite und winkelt die Beine an oder kniet sich auf den Boden und stützt sich auf den Ellenbogen auf. Die Wirkung des Einlaufes (man möchte sich entleeren) erfolgt sofort. Man sollte das Wasser aber solange wie möglich im Darm behalten. Gut sind mehr als 5 Minuten.

3) Ausreichend trinken!
Man sollte während des Fastens mindestens 2 - 3 Liter täglich trinken. Gut geeignete Getränke sind Wasser, Kräutertees und 0,2 l verdünnter Saft und 0,3 l frisch zubereitete, salzarme Gemüsebrühe. Zucker ist während des Fastens tabu. Ein Teelöffel Honig pro Tag im Tee oder pur gegessen ist erlaubt.

4) Bewegung ist wichtig
Beim Fasten sollte man sich viel bewegen, damit der Stoffwechsel angeregt wird, vermehrt Schlacken auszuscheiden. Ausserdem wird der Kreislauf angeregt, man fühlt sich nicht so schlapp und müde. Das Beste ist Fasten in Kombination mit Wandern und Yoga.

5) Leberpackung
Während des Fastens arbeitet die Leber auf Hochtouren. Was diesem Organ ?brigens trotzdem gut tut. Um die Leber bei den Entgiftungsprozessen zu unterstützen, wird sie zusätzlich über die Leberpackung mit Wärme versorgt. Im einfachsten Fall nimmt man zwischen 13 und 15 Uhr eine warme Bettflasche legt sie auf den rechten Rippenbogen und leicht darunter und legt sich eine halbe Stunde in Rücklage damit hin. Dabei darf man getrost einschlafen.

6) Keine Genussmittel
Während des Fastens verzichtet man auf Alkohol, Kaffee und Nikotin. Statt zu entschlacken würde man mit diesen Genussmitteln neue Schlacken produzieren und außerdem die Magensäfte anregen, was Hunger auslösen kann.

7) Richtig Fasten brechen
Das erste Essen nach dem Fasten ist ein Apfel. Dabei wird jeder Bissen solange gekaut bis er flüssig ist. Es folgen die sogenannten Aufbautage, an welchen man leichte, vegetarische, ballaststoffreiche Kost zu sich nimmt. Richtig aufbauen ist noch viel wichtiger wie das Fasten selbst.

Fastenbrühe
Kartoffelbrühe:

1/2 Liter Wasser, 1 Kartoffel, 1 Karotte, 1/2 Stange Lauch, 1/4 Knolle Sellerie, Messerspitze Majoran, 1/2 Teelöffel bio-Gemüsebrühe hefefrei, Messerspitze Muskatnuss,.
Alles aufkochen und auf kleiner Stufe 1/2 Stunde kochen lassen.

Gemüse abgießen und die Brühe servieren. Guten Appettit!

Links