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Warum Fasten?
Fastenwandern mit Wildkraeuterkunde, Yoga, Meditation, Viola-fasten

Warum Viola-Fasten?
Möchten Sie sich glücklich, lebensfroh und voller Tatendrang fühlen? Dann kommen Sie zum Fastenwandern zu Viola-Fasten. Bei Viola-Fasten fasten Sie nach der bewährten Buchinger Methode. Auch das mildere Früchtefasten ist möglich. Viola-Fasten tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch Seele und Geist. Durch Wanderungen, Yoga, Meditation und andere Entspannungstechniken, Weisheiten, Denkanstösse und die Gemeinschaft Gleichgesinnter können Sie körperlichen, seelischen Ballast und geistigen Ballast ablegen. Man
findet zu sich selbst und entdeckt gleichzeitig die Gemeinschaft.
Auf den Wanderungen werden Ihnen die essbaren Heil- und Wildkräuter und Vogelstimmen erläutert. Lernen Sie die Natur kennen! Lassen Sie sich von mir als Dipl.-Biologin (Schwerpunkt Botanik und Zoologie, Naturschutz) Fasten-Wanderleiterin und Schwarzwald-Guide für die Schönheiten der Natur begeistern. Wissenswertes zur Geschichte und Landschaft machen die Wanderungen zu einem besonderen Erlebnis.

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In kompetenten und kurzweiligen Vorträgen erfahren Sie die Hintergründe des Fastens und einer gesunden Ernährung danach. So können Sie das neu gewonnene gute Körpergefühl so lange wie möglich halten. Bei Viola-Fasten sind die Fasten-Gruppen bis maximal 23 Teilnehmer gross. So kommt keiner in der Gruppe zu kurz, eine persönliche Betreuung ist möglich und es entsteht eine nette Gemeinschaft. Während Ihrer Fastenwoche sind Sie ganztägig kompetent und liebevoll betreut. Lesen Sie Erlebnisberichte von früheren Teilnehmern an Viola-Fastenkuren.

Bei Viola-Fasten
finden Sie zu sich selbst
bleiben Sie gesund
erholen Sie sich
lernen Sie nette Leute kennen
werden Sie in kleinen bis mittleren Gruppen liebevoll und kompetent betreut.

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Warum Fastenwandern
Fasten und Bewegen an der frischen Luft in einer netten Gruppe unter Gleichgesinnten , das tut gut und läßt alle Alltags-Sorgen vergessen. Fastenwandern ist es ein besonderes Erlebnis das Geheimnis von stillen Wäldern, bunten Wiesen und plätschernden Bächen zu erleben. Ohne Hungergefühle, mit viel Energie und einem Glücksgefühl erlebt man ein paar unvergessliche Tage beim Fastenwandern. Die Energie, die normalerweise für die Verdauung benötigt wird, steht dem Fastenden zusätzlich zur Verfügung. Man fühlt sich also fit und hat viel Energie beim Fasten und Wandern. Je länger man fastet, um so besser und leistungsfähiger fühlt man sich. In Schweden, wo das Fastenwandern in Europa seine Kinderwiege stehen hat, laufen die Fastenden bis zu 50 Kilometer am Tag. Dabei sind sie glücklich mit besten Blutwerten. Rein biologisch entspricht das Fastenwandern der Lebensweise unserer Vorfahren. Der Urmensch war ständig in Sippen zu Fuß unterwegs auf Nahrungssuche. Oft haben die frühen Menschen dann magere Zeiten, vor allem nach den Wintermonaten, als es keine Vorräte mehr gab, durchgemacht. Wer schon mal beim Fasten und Wandern war, möchte diese großartige Erfahrung nicht mehr missen: viel Natur erleben, frische Luft atmen, sich auf die natürlichste Art, auf den eigenen Füßen fortbewegen, nette Leute kennen lernen und glücklich und froh dabei sein! Beim Fastenwandern kann man sich auch innerhalb von einer Woche stressigen Zeiten erholen. Statt Wellnessurlaub - Fastenwandern. Probieren Sie es aus! Sie kommen wieder! Lesen Sie was bisherige Fastenwanderer nach einer Fastenwoche sagen.

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Fastenwandern heißt Entschlacken und Entgiften
Fastenwandern heißt sich selber spüren
Fastenwandern heißt nach innen horchen
Fastenwandern heißt die Seele baumeln lassen
Fastenwandern heißt sich gut zu fühlen
Fastenwandern ist sich selbst kennenzulernen
Fastenwandern heißt Stress abbauen
Fastenwandern heißt das Wohlfühl-Gewicht erreichen

Fastenwandern heißt sich eine Auszeit nehmen
Fastenwandern heißt die Natur zu erleben
Fastenwandern heißt Aufgehobensein in einer Gruppe

Kommen Sie mit zum Fastenwandern. Erleben Sie ohne Hungergefühle, mit viel Energie und einem Glücksgefühl ein paar unvergesslich schöne Tage beim Fastenwandern. Wer schon mal beim Fastenwandern dabei war, möchte diese großartige Erfahrung nicht mehr missen. Umrahmt wird das Fasten nach noch mit Yoga, Meditation, Wildkräuterkunde (essbare) unterwegs,Vorträgen zum Fasten und einer gesunden Ernährung danach.

Das sagen Leute als Gründe für den Besuch einer Fastenwoche:
"Das letzte Fastenwandern war eine richtig gute Erfahrung."
"Ich habe schon alleine gefastet, jetzt will ich es mal in einer Gruppe erleben."
"Ich will mein Rheuma- und meine Gelenkschmerzen durch Fasten loswerden."
"Ich will meinen Kopf freikriegen durch das Fasten"
"Ich war letztes Mal bei Dir beim Fastenwandern und dann haben alle danach gefragt,
was mit mir passiert wäre, so gut habe ich ausgesehen!"
"Ich habe nach dem letzten Fasten meine Ernährung umgestellt, jetzt brauche ich eine Auffrischung meiner Essgewohnheiten"
"Ich gönne mir durch die Fastenwoche eine Auszeit"

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Inhalt:
Warum Viola-Fasten?
Warum Fastenwandern?
Warum Fasten?
Fasten für die Gesundheit
Fasten für die Seele
Fasten für den Geist
Was ist Fasten?
Was ist Fasten nicht?
Was bewirkt Fasten?
Der Stoffwechsel während des Fastens
Fastenregeln-Fastentipps
Fastenwandern - ein neues Leben beginnen
Fasten heilt und schützt vor diesen Krankheiten
Fastenverpflegung nach Buchinger
Schlank und schön durch Fasten
Otto Buchinger
Literatur Fasten
Geschichte Fasten
mit guter Laune fasten
Zitate zum Fasten
Vorbereitung auf das Fasten - der Entlastungstag
Rezept Fastensaft
Rezept Fastenbrühen

Aufbautage nach dem Fasten

Rezepte Aufbau
Vollwerternährung nach Bruker
Rezepte aus der Vollwertküche
Gründe für eine Fastenwoche
Links
Fasten - Stress abbauen zur Ruhe kommen



 

Warum Fasten
Fasten
ist ein freiwilliger und zeitlich begrenzter Verzicht auf Nahrung. Fasten ist keine Selbstquälerei, sondern ein großartiges Erlebnis - eine Reise nach innen. Fasten ist eine Abkehr von der äußeren Welt und eine Hinwendung und eine Öffnung für die innere Stimme. Fasten aus dem Althochdeutschen bedeutet soviel wie fest an den Geboten der Enthaltsamkeit festhalten.
Fasten nach Buchinger

stärkt die Gesundheit (mehr), klärt den Geist (mehr) und bereichert die Seele (mehr) und beschert einen schönen Körper (mehr).
Während des Fastens werden Schlacken und abgelagerte Gifte abgebaut und das Immunsystem gestärkt, dadurch wird unser Körper vor Krankheiten geschützt. Selbst bereits ausgebrochene Krankheiten werden geheilt. Nach außen wirkt man nach dem Fasten um mehrere Jahre (sechs Jahre) jünger. Das Gewicht normalisiert sich nach mehrmaligem Fasten. Machen Sie die großartige Erfahrung Ihren Körper zu reinigen, aktiv was für die Gesundheit zu tun, den Geschmackssinn für einfache Nahrungsmittel zu sensiblisieren und Ruhe und Zufriedenheit in sich selbst zu finden.

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Fasten für die Gesundheit
Mit Fasten zur gesunden Vollwerternährung
Fettabbau und Entwässerung durch Fasten
Bluthochdruck/Blutwerte werden normal durch Fasten
Zellkommunikation / Schlackenabbau
Krankheitsherde werden durch Fasten abgebaut
Darm wird durch Fasten regeneriert
Herz und Kreislauf wird entlastet durch Fasten
Zigarette ade
Fasten - Abnehmen

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Mit Fasten zur gesunden Vollwerternährung.
Viele Krankheiten sind in den Industrienationen durch eine falsche Ernährung verursacht. Durch den Nahrungsverzicht und den anschließenden Aufbautagen in der Nachfastenzeit wird man sensibler für eine gesunde, vollwertige Ernährung. Nahrung wird nicht mehr länger nur nach dem Geschmack ausgewählt, sondern auch nach dem Nutzen und dem Wohlgefühl für den Körper. Das Schöne daran ist, dass die ganze oder teilweise Umstellung auf vollwertige überwiegend pflanzliche Ernährung ohne Zwang geschieht. Durch die Fastenerfahrung wird Nahrung mit anderen Augen gesehen. Fasten beschert ein gutes Körpergefühl. Wird nach den Aufbautagen wieder mit Kaffee oder Alkohol trinken, Rauchen, oder Süßigkeiten essen begonnen, wird das gute Körpergefühl beeinträchtigt. Diese Erfahrung sorgt mit zunehmendem Fasten dafür, dass immer mehr auf Vollwerternährung umgestellt wird. So kommt der Säure-Basen-Haushalt nach dem Fasten durch eine gesündere Ernährungsweise, mehr Bewegung, aber auch ausreichende Phasen der Entspannung wieder ins Lot.

Während der Aufbauzeit nach dem Fasten lernt man auch, dass man sich für das Essen Zeit nimmt. Jeden Bissen solange kauen, bis er flüssig ist, an nichts anderes denken beim Essen, und nur mit wirklichem Hunger an den Tisch sitzen, helfen Magen und Darm bei einer gesunden Verdauung. Das langsame und achtsame Essen sorgt auch dafür das nicht über das Sättigungsgefühl hinweggegessen wird. Fasten sorgt also für ein gesundes Essverhalten und auch für eine gesunde Auswahl der Nahrungsmittel.

Fettabbau und Entwässerung durch Fasten
Fasten wirkt sich positiv auf Übergewicht aus, da pro Tag zwischen 400 - 500 g Körperfett abgebaut werden. Die gesunde und achtsamere Ernährung in der Nachfastenzeit beugt dem Jojo-Effekt einer erneuten Gewichtszunahme vor. Eine Entwässerung geschieht während des Fastens, weil kaum Salz aufgenommen wird. Krankhaft eingelagertes Wasser (Ödeme) kann so ausgeschieden werden.

Bluthochdruck / Blutwerte normalisieren sich durch Fasten
Der Bluthochdruck wird durch Fasten gesenkt, da während der salzarmen Fastenzeit eingelagertes Wasser ausgeschieden wird. Während des Fastens werden die Blutfett- und Cholesterinwerte normalisiert. Das Blut wird regelrecht "entrahmt".

Zellen kommunizieren besser / Verschlackung / Schlacken

Im Zellstoffwechsel entstehen aus Eiweiß-, Fett- und Zuckermolekülen in einem stufenartigen Prozess Zwischenprodukte. Diese werden im gesunden Körper relativ schnell abgebaut. Bei vielen Erkrankungen, zu säurehaltiger Ernährung (zuviel tierisches Einweiß, Weißmehl, Zucker, Alkohol), Stress, Bewegungsmangel und auch wenn man nie fastet, ist dieser Prozess stark verlangsamt. Es kommt zu Ablagerungen im Zwischenzellraum, zur "Verschlackung" des sogenannten Bindegewebes. Diese Schlacken gehen auf Salzablagerunen zurück, die bei der Neutralisation von Säuren durch Basen (Mineralien) entstehen. Hierdurch wird die Entstehung von Krankheiten mitbegünstigt. Durch das Fasten wird die Nährstoffzufuhr reduziert und die abgelagerten Stoffe werden abgebaut und ausgeschieden. Sie werden werden verstoffwechselt. Durch diesen Eiweiß- und Schlackenabbau können die Zellen wieder besser miteinander kommunizieren. Sämtliche biochemische Stoffwechselvorgänge können so wieder normal ablaufen. Gleichzeitig werden während des Fastens Zellen mit einer schlechten biologischen Potenz, also schwache Zellen zuerst abgebaut. Das Zellwachstum wird angeregt. Nach einer einwöchigen Fastenzeit hat ein gesunder normalgewichtiger Erwachsener alle alten Zellen abgebaut und neue Zellen gebildet. Bleiben zum Fastenende nur die energiereichen, jungen Zellen übrig, fühlen wir uns fit. Nicht nur dies - durch einen gut funktionierenden Zellstaat haben wir die beste Versicherung vor Krankheiten.

Krankheitsherde werden durch Fasten abgebaut
Äußerlich müssen diese Krankheitsherde noch garnicht sichtbar sein! Trotzdem wird nach der Umstellung von Essen auf Fasten alles Kranke, Entzündliche im Körper bekämpft. Der sogenannte "innere Arzt" kann in dieser Zeit wirken. Auf der Zellebene wirkt das Ganze wie bereits beschrieben: Die schlechten Zellen - die kranken - oder andere körperfremde und entzündliche Stoffe - werden verstoffwechselt und ausgeschieden. Die Abbauprodukte des krankhaften Materials sensiblisieren wiederum den Organismus für Krankheitsherde. Diese werden dadurch verstärkt abgebaut.

Darm wird durch Fasten entlastet
Durch das Fasten gehen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm zurück, da die Darmflora durch das Einstellen der Nahrungsaufnahme stark abnimmt. Ein richtiger Aufbau mit hochwertiger Pflanzenkost nach dem Fasten fördert nur die lebensnotwendigen Darmbakterien, nicht Fäulnis- und Gärungsbakterien. Der Rückgang von Gärungs- Fäulnisprozessen bewirkt gleichzeitig eine Entlastung für das Immunsystem und die Leber.

Herz-Kreislauf-Entlastung durch Fasten
Durch die Verringerung der Flüssigkeit im Blut und im Gewebe werden das Herz- und Kreislaufsystem entlastet. Der Blutdruck geht zurück. Die Leistungsfähigkeit des Herzens nimmt jedoch zu, wenn sich der Fastende während der Fastenzeit bewegt mit Wandern, Yoga, Schwimmen ect.

Die Zigarette schmeckt nicht mehr so gut
Es wurde während Fastenkuren beobachtet, dass das Rauchen komplett eingestellt oder zumindest stark reduziert wurde.

Abnehmen
Der Fastende nimmt pro Tag zwischen 400 g (Frauen) und 500 g (Männer) ab. Nach dem Fasten brechen und bei guter Aufbaukost nimmt man etwa 1000 g (Wasser) wieder zu.

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Fasten für die Seele
Glückshormone durch Fasten
Unterbrechung von Verhaltensmustern
Die Stille geniessen
Zu sich selber finden
Besser sehen, riechen,schmecken...
Stress abbauen - zur Ruhe kommen

Glückshormone werden freigesetzt
Während des Fastens wird das harmonisierende Serotonin ausgeschüttet. Eine ähnliche Glücks-Wirkung wie das Fasten haben nur Psychopharmaka oder Drogen wie Ecstasy. Das Erlebnis, dass Schmerzen während des Fastens nachlassen, erhellt auch die Stimmung.

Unterbrechung von Verhaltensmustern
Heute wird meist zuviel gearbeitet, gegessen, getrunken, geraucht und zuwenig geschlafen. Dem Faster bietet sich durch die Unterbrechung seines Alltags und seiner Besinnung auf sich selbst, die Möglichkeit eines gesunden und harmonischen Neuanfangs.

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Die Stille geniessen
Beim Fasten kann man stundenlang dem im Wind wogenden Gras zuschauen. Befreit von den Zwängen Einkaufen, Kochen, Essen und Spülen bleibt Zeit übrig. Und diese Zeit hat eine neue Qualität: Sie ist nicht in Aktivitäten eingeteilt. Es ist als ob man nur noch Beobachter ist. Man ist offen für alles - gerät ins Staunen und Träumen.

Zu sich selbst finden
Durch das Fasten wird unser Blick auf uns selbst gerichtet. Was macht uns wirklich aus? Von der Umwelt übernommene Einstellungen und Zwänge verschwinden!

Besser sehen und riechen
Durch das Fasten werden die Sinneswahrnehmungen intensiver. Farben, Gerüche und Geschmäcker werden stärker wahrgenommen.

Stress abbauen, zur Ruhe kommen
Schon am ersten Fastentag bemerkt der Fastende, dass "die Uhren langsamer laufen". Fasten ist wie eine "Entschleunigung" des Lebens. Es ist wohltuend, sich mal um nichts zu sorgen, sondern einfach nur dazusein und die Dinge und Situationen zu beobachten und zuzulassen. Ohne Besuch von Antistress-Seminaren schaltet der Körper automatisch auf das Fasten-Stoffwechselprogramm um, und ab da wird sämtlicher Stress und deren körperliche Signale abgelegt.

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Fasten für den Geist

Durch das Fasten bekommt man, ohne es zu Wohlen, einen Zugang zu Religion und Schöpfung. Mahatma Gandhi`s Waffen waren seine Gewaltlosigkeit, sein Glaube und sein Fasten. Er hat für den Frieden gefastet. Jeder Fastende hat natürlich seine eigene Wahrnehmung - und trotzdem es ist als ob einem bewußt wird, dass man verbunden ist mit den anderen, mit diesem Planeten. Während der Wachphasen nachts (man schläft weniger, wacht öfters nachts auf) und in Träumen können belastende Lebenssituationen verarbeitet und losgelassen werden.

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Schlank und schön werden durchs Fasten

Anders wie bei einer Diät gibt es beim Fasten keinen Jojo-Effekt. Schon während des Fastens reflektiert man darüber, in welchen Situationen man isst. Man lernt durch das Fasten zu unterscheiden, wann man nur Appetit hat und wann es wirklich Hunger ist. Besonders in den Aufbautagen nach dem Fasten kann man trainieren mit dem Essen aufzuhören, wenn das Sättigungsgefühl eintritt.
Durch den Gewichtsverlust beim Fasten ca. 400 g pro Tag bekommt der Körper wieder ein jugendliches Aussehen. Fasten ist Schönheit von innen. Die Haut und das Bindegewebe wird gestrafft. Da nach dem Fasten Zellen und Organe besser zusammenarbeiten, fühlt man sich wohl in seiner Haut und das sieht man auch.

Was ist Fasten?
Fasten gehört zum Leben wie der Tag zur Nacht.
Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbstständigen Menschen, die sich frei entscheiden können.
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede seiner Körperzellen, aber auch seine Seele und seinen Geist.
Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.
Fasten ist ein starker Impuls, die eigene Lebensweise zu ändern, falls das nötig ist.

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Was ist Fasten nicht?
Fasten ist nicht Hungern.
Fasten hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.
Fasten bedeutet nicht: weniger essen.
Fasten meint nicht: Abstinenz von Fleisch am Freitag oder Ähnlichem - das wäre nur Verzicht.
Fasten ist keine Schwärmerei von Sektierern.
Fasten kann, muss nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun haben.

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Was bewirkt Fasten?
"Was Du fastest? Du bist doch gar nicht dick!" So oder ähnlich sind die Reaktionen von Leuten, die noch nie gefastet haben, wenn sie erfahren, dass man selber fastet. Doch fasten ist mehr als nur abnehmen.

1) Fett wird abgebaut beim Fasten
2) Es wird weniger Insulin produziert
3) Ruhigstellung des Magen-Darm-Traktes
4) Rückgang der Darmschleimhaut
5) Die "Rückvergiftung" aus dem Darm hört auf
6) Immunsystem wird entlastet
7) Entzündungen gehen zurück
8) Entwässerung und Entsalzung
9) Eiweißabbau oder "Entschlackung"
10) Verjüngung durch Fasten

 

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1) Fett wird abgebaut
Wenn man fastet, leert der Körper seine Fettspeicher, weil das Fett zur Energiegewinnung benötigt wird. Das Blut wird regelrecht "entrahmt". Dabei normalisieren sich erhöhte Blutwerte von Triglycerid und Cholesterin. Auch verfettete Lebern geben ihr überschüssiges Fett ab. Gefäßablagerungen (Arteriosklerose) werden beim Fasten ebenfalls abgebaut. Natürlich reduzieren sich auch die Fettdepots, z. B. am Bauch. Frauen nehmen ca. 400 g, Männer ca. 500 g pro Tag ab. Der Fettabbau wirkt sich positiv auf Herz, Gefäße, Leber, Skelett und Gelenke aus.
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2) Es wird weniger Insulin produziert
Der Blutzuckerspiegel sinkt beim Fasten, weil keine Glukose über die Nahrung zugeführt wird. Durch den gesunkenen Blutzuckerspiegel wird auch weniger Insulin produziert. Das Hormon Insulin sorgt für die Aufnahme des Blutzuckers in die Zellen und die Speicherung als Glycogen in der Leber. Dies wirkt sich vorbeugend und heilend auf Diabetes Typ II (Zuckerkrankheit) aus. Beim Typ-2-Diabetes erkennen die Körperzellen das Insulin nicht mehr ausreichend.

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3) Ruhigstellung des Magen-Darm-Traktes
Durch das Fasten werden die Verdauungssäfte in Magen und Darm (Magensäure, Galle, Pankreas- und Darmsekrete) auf ein Minimum reduziert. Auch die Bewegungen des entleerten Darms nehmen ab. Diese Ruhigstellung des Magen-Darm-Traktes bewirkt ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit und nimmt den Hunger.

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4) Rückgang der Darmschleimhaut
Die Darmzotten werden durch das Fasten flacher und die Darmschleimhaut nimmt ab (bei der Darmreinigung sind abgestoßene Hautfetzen sichtbar). Man nimmt an, dass die riesige Darmoberfläche von 200 - 600 m2 als Eiweißvorrat dient. Eiweiß wird beim Fasten abgebaut, um daraus Zucker für die Energiegewinnung herzustellen. Das Fasten wirkt sich regenerierend auf die Darmschleimhaut aus.

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5) Die "Rückvergiftung" aus dem Darm hört auf
Der Darm wird bei der Geburt mit verschiedenen Bakterien aus der Umwelt besiedelt. Gelangen unvollständig verdaute Nahrungsreste in den Dickdarm, vermehren sich Fäulnis- und Gärungsbakterien. Diese produzieren toxische Substanzen und Gase. Dadurch kommt es zu Blähungen und Bauchweh. Der toxische Darminhalt kann durch feine Membranen vom Darm ins Blut gelangen. Das Immunsystem und die Leber können die toxischen Substanzen eine Zeitlang neutralisieren. Dauert der Zustand länger an, sind Immunsystem und Leber überfordert und die Toxine kommen in die Körperzellen und verursachen dort die verschiedensten Krankheiten, je nach individueller Veranlagung. Beim Fasten gehen diese Gärungs- und Fäulnisprozesse zurück, da die Bakterien im Darm reduziert werden. Dies bringt eine große Entlastung für Leber und Immunsystem. Eine gesunde, überwiegend basische Ernährung nach dem Fasten verhindert die Neubildung von Fäulnis- und Gärungsbakterien, die Beschwerden verursachen. Die "guten", für eine gesunde Verdauung wichtigen, Bakterien werden dagegen gefördert.

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6) Immunsystem wird entlastet
Während des Fastens werden nur noch ganz wenig Bakterien, Viren, Pilze, Pflanzenschutzmittel und andere Fremdstoffe aufgenommen. Mit den industriell verarbeiteten und vielen unterschiedlichen Nahrungsmitteln werden heute täglich bis zu 150 Allergene (allergieauslösende Stoffe) aufgenommen. Im Vergleich dazu nehmen naturnah lebende Menschen nur 10 - 12 Allergene pro Tag auf. Beim Buchinger Fasten sind es zwischen 4 - 10 Allergene pro Tag. Durch das Fasten wird das Immunsystem entlastet, welches diese Fremdsubstanzen sonst beseitigen müsste. Allergien werden durch das Fasten und eine sich daran anschließende gesunde Ernährung positiv beeinflusst.

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7) Entzündungen gehen zurück
Auch die Vorstufen entzündungsfördernder Fettsäuren wie z.B. Arachidonsäure aus Fleisch, Milchprodukten und Wurst werden beim Fasten nicht mehr aufgenommen. Dadurch werden Beschwerden gelindert, die durch entzündete Gelenke verursacht werden. Die betroffenen Gelenke schwellen ab und können wieder bewegt werden.

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8) Entwässerung und Entsalzung
Beim Fasten wird gestautes Wasser (Ödeme) und Flüssigkeit in Blut, Gewebe und Bauchraum, sowie überschüssiges Salz ausgeschieden. Grund für die Entwässerung ist die Entleerung des Verdauungstraktes und die Aufnahme von salzarmen Getränken.. Außerdem wird Wasser beim Abbau von Glykogen und Eiweiß frei. Auf die anfänglich starke Entwässerung reagieren die Nieren mit der Produktion des Hormons Aldosteron, welches der Natriumausscheidung entgegen wirkt. Nach dem Fasten muss deshalb in den Aufbautagen sehr sparsam mit Salz umgegangen werden. Der Körper ist "gierig" danach. Die Entwässerung führt zu einer Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems. Blutdruck und Pulsfrequenz gehen zurück. Die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels nimmt bei ausreichender Bewegung zu. Das Herz wird insgesamt kleiner, auch vorher erweiterte und überdehnte Herzkammern (auch durch den Abbau von herzeigenem Fett bedingt).

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9) Eiweißabbau oder "Entschlackung"
Beim Fasten wird kein Eiweiß von außen zugeführt. Der Körper ist auf "eigene" Eiweißquellen angewiesen. Das Eiweiß wird benötigt für die Neubildung von Zucker (Glukose), aus welcher Energie gewonnen wird. Eiweißquellen beim Fasten sind die Leber, die Muskulatur, die Darmschleimhaut, abgelagertes Eiweiß im Bindegewebe und in den Basalmembranen der Kapillaren (Schlacken), falsch gefaltete und damit funktionsunfähige Enzyme (verursacht durch UV-Strahlung, radioaktive Strahlung) und alte Zellen. Durch den Abbau von letztgenanntem pathogenem Eiweiß funktioniert der Gas- und Nährstoffaustausch zwischen Blut und Zelle wieder gut (Lothar Wendt). Dadurch können die einzelnen Zellen und Organe wieder besser arbeiten. Dies stärkt die Immunabwehr, regt die Zellen zur Neubildung an, verringert das Risiko an Krebs zu erkranken und der Stoffwechsel funktioniert wieder besser. Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich das Fasten sehr positiv auf das Immunsystem, die Zellerneuerung, den Magen-Darm-Trakt, das Herz-Kreislaufsystem den Stoffwechsel auswirkt.

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10 ) Verjüngung durch Fasten
Der Chefarzt der Berliner Klinik für Naturheilkunde Dr. Jürgen Rohde konnte durch einen Vitalitätstest nachweisen, dass man sich durch das Fasten um ca. sechs Jahre verjüngen kann.

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Der Stoffwechsel während des Fastens


Fastenzeiten gab es schon in der Urzeit
vom Fasten zum Essen
Abführen während des Fastens tut gut
Die Nahrung bleibt aus - was nun?
Die Leber und Niere leisten beim Fasten Schwerstarbeit
Die Zellen mausern sich
Fasten -Entquellung- Entstauung
Herz/Kreislauf beim Fasten
Säure-Basen-Haushalt beim Fasten
Der Schlaf während des Fastens
Das Gehirn denkt während des Fastens um
Fasten - Glückshormone werden ausgeschüttet
Fasten als Gesundbrunnen für Körper und Seele
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Fastenzeiten gab schon in der Urzeit
Der Urmensch hatte nicht immer genug zu essen. In den gemäßigten Breiten gab es durch die Jahreszeiten bedingt, Zeiten des Mangels, auf die sich der menschliche Körper einstellen musste. Waren die Vorräte nach dem Winter aufgebraucht und die Natur bot im Frühling noch keine neuen Nahrungsquellen, musste der menschliche Organismus aus seinen körpereigenen Reserven leben. Auch Zugvögel fasten auf Ihrem Weg nach Süden. Sie schaffen dabei Flüge bis 5000 km ohne Nahrungsaufnahme.

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Vom Fasten zum Essen
Die Vorräte gingen beim Urmenschen während und nach dem Winter langsam zur Neige. Es fand also eine langsame Umstellung des Stoffwechsels vom Essen zum Fasten statt. Deshalb sollte man vor dem eigentlichen Fasten ein bis zwei Entlastungstage einlegen, um den Körper auf das Fasten vorzubereiten. Würde man das Essen ohne Vorbereitungszeit abbrechen, läuft die Verdauungsmaschinerie auf Hochtouren. Der Magen produziert Verdauungssäfte, die Leber Gallenflüssigkeit, die Bauchspeicheldrüse Insulin in Erwartung der nächsten Mahlzeit.

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Abführen während des Fastens tut gut

Die Arbeit des Darms ist während des Fastens durch die reduzierte Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt. Stuhlgang erfolgt erst, wenn die richtige Füllmenge im Darm erreicht ist. Beim Fasten ist dies erst nach ca. einer Woche erreicht. Während des Fastens entstehen jedoch in geringen Mengen weiterhin Verdauungssäfte, es sterben Darmzellen und Bakterien ab und Giftstoffe aus dem abgebauten Gewebe fallen an. Durch die Darmreinigung mit Glaubersalz oder einem Einlauf wird dem Darm vorgegaukelt, dass er voll genug ist, um geleert zu werden. Mit der Darmreinigung schaltet der Körper vom Stoffwechselprogramm "Aufnahme" auf "Ausscheiden" um. Der Hunger verschwindet, man fühlt sich leicht, gut und vielleicht auch etwas müde.

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Die Nahrung bleibt aus - was nun?
Der Magen registriert, dass schon länger keine Nahrung mehr zugeführt wurde. Der Blutzuckerspiegel sinkt (unter 0,4 mg /ml, normal liegt er zwischen 0,6 - 1,8 mg / ml oder 0,6 - 1,8 g /l.), weil die einzelnen Körperzellen nach wie vor Zucker verbrauchen, jedoch kein Nachschub kommt. Jetzt erfolgt die erste Anpassung des Körpers: Das Gehirn sendet ein Signal an die Nebennierenrinde Adrenalin und an die Bauchspeicheldrüse Glukagon auszuschütten. Diese Hormone sorgen dafür, dass die Leber Glycogen in Glukose umwandelt und ins Blut abgibt. Glukose ist ein Einfachzucker, ein Grundbaustein der Kohlenhydrate. Unter normalen Ernährungsbedingungen (äußere Ernährung) ist Glukose der gängige energieliefernde Brennstoff für alle Zellen. Beim Fasten dient dagegen anfangs Eiweiß und mit zunehmender Fastendauer Fett als Brennstoff (innere Ernährung). Das Blut transportiert Glukose zu den Zellen, wo es zusammen mit Sauerstoff in der Atmungskette zu Energie umgewandelt wird. Nach der Mobilisierung und Abgabe von Glukose an das Blut steigt der Blutzuckerspiegel wieder. Glykogen ist die Speicherform der Glukose. Glykogen wird in Leber und Muskulatur gespeichert (ca. 300 -400 g, 1200 - 1500 Kilokalorien). Die Energie, welche die Leber aus dem Glycogenvorrat zur Verfügung stellen kann, reicht für ca. 1 Tag. Glukagon gibt der Leber auch das Signal Eiweiß und Fett abzubauen, um daraus Glukose herzustellen. (Wird die Konzentration des Zuckers höher, nach einer Mahlzeit, im Blut, wird das Hormon Insulin von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Es regt die Zellen an, mehr Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Geht das nicht mehr, weil die Zellen genug Zucker haben, geht ein Signal an die Leber, die überschüssige Glukose in Form von Glykogen zu speichern. Der Eiweißabbau ruft übrigens das Wachstumshormon Somatropin hervor. Es bremst den Luxuskonsum der Proteine und regt den Abbau von Fett an. Bisher diente der Fettabbau dem Neuaufbau von Glukose, jetzt wird die Energie für Muskulatur und Bindegewebe aus Fettsäuren und Ketone bestritten. Glukose, neu aufgebaut aus Aminososäuren (in den Nieren aus Glutamin, in der Leber aus Alanin) steht nur noch Gehirn, Nervenzellen und Blut zur Verfügung. Der Eiweißverbrauch minimiert sich.

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Die Leber und auch die Niere leisten Schwerstarbeit
Wie wir gehört haben, mobilisiert die Leber und die Nieren nach Abbau der Glykogenvorräte, Eiweiß und Fett zum Neuaufbau von Glukose. Das abgebaute Eiweiß stammt dabei aus der Muskulatur, aus abgelagerten Schlacken im Bindegewebe und aus der Basalmembran der Kapillaren, feinste Blutgefäße und aus nicht benötigten Verdauungsenzyme. Die abgebauten Fette stammen aus dem Fettgewebe und den Ablagerungen in den Arterien (entstanden aus Blutfett und Cholesterin). Diese Ablagerungen behindern übrigens den Stoff- und Gasaustausch der Zellen und erhöhen das Thromboserisiko. Die Herstellung von Glukose aus Eiweiß und Fett nennt man innere Ernährung, da die Glukose nicht mehr von außen, wie bei der äußeren Ernährung zugeführt wird. Dieser Umstellungsprozess in der Leber ist für den Organismus anstrengend was zu einer Kreislaufschwäche und Müdigkeit führen kann. Gift- und Abbaustoffe ( Schwermetalle, Medikamente) aus dem abgebauten Gewebe werden in der Leber unschädlich gemacht, indem sie zerlegt werden und an die Niere oder den Darm über die Gallenflüssigkeit weitergegeben werden. Um die Leber nicht zusätzlich zu belasten, sollte man sich von Alkohol, Kaffee und Nikotin fernhalten während des Fastens.

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Die Zellen mausern sich
Alte, degenerierte und schwache Zellen werden beim Fasten abgebaut und dienen als Brennstoff.

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Entquellung und Entsalzung
Über Darm und Nieren werden beachtliche Mengen an Körperflüssigkeit ausgeschieden. Dieser Vorgang kann Kopfschmerzen auslösen. Auch Mineralien werden anfangs ausgeschieden. Alles zusammen bewirkt eine generelle Entspannung, die sich in Blutdruck, im Kreislauf und am Gewebeturgor (Druck in den Zellen, verursacht durch Osmose von innen gegen Zellmembran nach außen) bemerkbar macht. Man fühlt sich dadurch angenehm gelöst, manche auch bleiern müde oder antriebslos. Die Haut kann während des Fastens durch den abnehmenden Turgor faltiger sein. Die Elastizität nimmt jedoch zu.

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Herz und Kreislauf
Die Abnahme der Körperflüssigkeit entlastet den Kreislauf. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck nehmen ab. Das Herz wird entlastet, das Volumen der Herzkammern nimmt ab, vor allem in vorher überdehnten und erweiterten Bereichen. Die Haut wird weniger durchblutet, um die Wärmeabstrahlung zu minimieren (verminderte Wärmeproduktion, da keine Nahrung aufgenommen wird). Ödeme, krankhafte Wassereinlagerungen werden ausgeschwemmt. Atmung Die Gewichtsabnahme, der entleerte Darmtrakt und die Entwässerung entlasten das Zwerchfell und sorgen für ein größeres Atemvolumen. Mit der Atmung wird Kohlensäure abgegeben. Unterstützend für die Ausscheidung von Kohlesäure wirken Atemübungen und die Bewegung an frischer Luft.

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Säure-Basen-Haushalt
Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der Säuren und Basen in einer Flüssigkeit. Genaugenommen gibt der pH-Wert an wie viel H3O+- Ionen (Oxoniumionen) in einer wässrigen Lösung sind. Zitronensaft hat einen sauren pH-Wert von 2, reines Wasser einen neutralen pH-Wert von 7,eine Waschmittellösung einen alkalischen pH-Wert von 10. Die Skala reicht von pH-Wert 0 - 14. Der pH-Wert des Blutes liegt normal zwischen 7,35 - 7,45. Während des Fastens werden durch den Eiweiß - und Fettabbau viele Säuren freigesetzt. Diese werden über die Nieren (viel trinken) und über die Lunge (Atemübungen, Bewegen) ausgeschieden. Über eine basische Aufbaukost und eine sich anschließende überwiegend basische Vollwerternährung kommt der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot.

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Schlaf
Auch wer Schwierigkeiten mit dem Schlaf nicht kennt, wird bemerken, dass sich meist nicht sofort, sondern erst im Laufe des Fastens etwas ändert. Ein verzögertes Einschlafen oder früheres morgendliches Erwachen ist typische aber nicht jede Nacht gleich. Nach zwei oder drei kurzen und unruhigen Nächten kann ein längerer und tiefer Schlaf folgen, nachdem man wie neugeboren erwacht. Auch ein Zweierrhythmus kann sich einstellen, die eine Nacht schlechter, die andere besser. Auch ein Erwachen nach Mitternacht für ein bis zwei Stunden kann öfter auftreten. Die Änderung des Schlafverhaltens ist stoffwechselbedingt. Ein nächtlicher Blutzuckerabfall und ein Anstieg der Säuren im Blut regen den Sympathikus an. Noradrenalin wird vermehrt gebildet. Dies sorgt dafür, dass Serotonin absinkt, was das Absinken in tiefere Schlafphasen verhindert. Noradrenalin regt das Traumdenken an. Die Erholung leidet nicht darunter. Das Problem liegt eher in der psychologischen Bewältigung der Wachphasen. Die Wachphasen stellen jedoch eine große Chance dar. Man erhält wichtige Erkenntnisse und Ideen, zu denen man im essenden Zustand keinen Zugang hat. Religionsstifter wie Jesus, Buddha oder Mohammad fasteten vor ihren Eingebungen. Es gilt daher auch der Rat, wer nicht schlafen kann, der bete oder lese geistige Bücher wie die Bibel, Dhammapada, Bhagavad -Gita oder den Koran. Wer die kostbaren Wachphasen verhindern will macht vor dem Zubettgehen kalte Waschungen oder Güsse. Den Schlaf bringt auch wieder ein heißer Kräutertee.

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Das Gehirn denkt um
Das Gehirn hat bereits zu der Zeit, als die Leber den Energiestoffwechsel von Zucker auf Fett und Eiweiß umgestellt hat damit begonnen, seinen Zuckerverbrauch auf etwa ein Drittel zu reduzieren. Normalerweise verbraucht das Gehirn über die Hälfte der aufgenommen Kohlenhydrate (bei einem ruhenden Menschen). Das Gehirn lernt mit fortschreitender Fastendauer sich von Ketonkörpern zu ernähren. Diese entstehen beim Abbau von Fettsäuren. Durch deren Abbau kann die Atemluft nach Aceton riechen (wie Nagellackentferner). Das Gehirn ist trotzdem während des Fastens erstaunlich leistungsfähig. Künstler berichten von kreativen Schüben ab dem 3. Fastentag. Wahrscheinlich ist die bessere Gehirnarbeit auch dadurch zu erklären, dass arteriosklerotische Ablagerungen in den Blutgefäßen des Gehirns abgebaut werden und es nun besser mit Sauerstoff versorgt wird.

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Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet

Aus Tierversuchen ist bekannt, dass es bei kurzeitiger Nahrungsenthaltung zu einer erhöhten Tryptophanverfügbarkeit (essentielle Aminosäure) im Gehirn und damit zu einer gesteigerten Serotoninsynthese und -freisetzung kommt. Weiterhin wird das Serotonin bei reduzierter Kost langsamer abgebaut. Man bemerkt das vermehrte Wirken des Glückshormons Serotonin daran, dass man sich gelassener, glücklicher und euphorischer fühlt. Einen ähnlichen Effekt lösen nur Psychopharmaka aus.

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Fasten als Gesundbrunnen für Körper und Seele
Nach dem Fasten sind die inneren Organe regeneriert, von Ablagerungen, Giften und überflüssigen Geweben befreit und von daher wieder voll funktionsfähig. Aber nicht nur die einzelnen Organe arbeiten wieder gut, auch das ganze System des menschlichen Körpers wie die ineinandergreifenden Prozesse des Stoffwechsels arbeiten wieder reibungslos. Das Immunsystem befindet sich zu 80 % im Darm. Der Dünndarm ist durchzogen von einem dichten Netz von Lymphgefäßen und im Dickdarm spielt die Bakterienflora eine wichtige Rolle für die Immunabwehr. Ein regenerierter Darm nach einer Fastenkur stärkt demnach auch das Immunsystem.

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Fastenregeln
Wer fastet, sollte folgendes beachten:
Wenn möglich nimm Dir frei. Kauf Dir ein Fastenbuch oder faste in der Gruppe oder mit erfahrener Anleitung. Versuch während des Fastens mindestens 1 Stunde täglich zu schweigen. Schreib Tagebuch während des Fastens. Such Dir einen schönen Platz in der Natur und geh während des Fastens täglich hin. Und außerdem sehr wichtig:

1) Entlastungstag vor dem Fasten
2) Darmreinigung während des Fastens
3) Ausreichend trinken während des Fastens!
4) Bewegung ist wichtig beim Fasten
5) Leberpackung
6) Keine Genussmittel während des Fastens
7) Sich vom Alltag lösen
8) Richtig Fasten brechen
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1) Entlastungstage
Vor dem Fasten legt man 1 - 2 Entlastungstage ein. An diesen sogenannten Entlastungstagen vor dem Fasten ißt man entweder nur Obst, oder Rohkost oder bei Magenempfindlichkeit gekochten Reis mit gedünsteten Äpfeln oder Gemüse. Man sollte sich mengenmäßig nicht "vollstopfen".
Als Getränke dienen Wasser, Kräutertees und verdünnte Säfte.

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2)Darmreinigung
Am Beginn des Fastens und dann jeden 2. Tag erfolgt die Darmreinigung. Sie nimmt Hungergefühle, befreit den Darm von abgestorbenen Darmbakterien, alten Kotresten und abgeschilferter Darmschleimhaut. Darmreinigung tut gut. Man macht sie am besten das erste Mal durch das Trinken von 1 - 2 Eßl Glaubersalz aufgelöst in einem halben Liter warmen Wasser. Die folgenden Male erfolgt die Darmreinigung mit einem Einlauf. Glaubersalz und Einlaufgerät gibt es in der Apotheke. Den Geschmack des aufgelösten Glaubersalzes kann man durch Zitronenschnitze verbessern. Die Darmreinigung geht bei Einnahme des Glaubersalzes je nach Typ unterschiedlich schnell los. Meistens jedoch so nach 4 Stunden. Für den Einlauf füllt man einen dreiviertel Liter warmes Wasser in den Irrigator legt sich entweder auf die linke Körperseite und winkelt die Beine an oder kniet sich auf den Boden und stützt sich auf den Ellenbogen auf. Die Wirkung des Einlaufes erfolgt sofort. Man sollte das Wasser aber solange wie möglich im Darm behalten. Gut sind 10 Minuten.

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3) Ausreichend trinken!
Man sollte während des Fastens mindestens 2 - 3 Liter täglich trinken. Gut geeignete Getränke sind Wasser, Kräutertees, Früchtetees, und einen halben Liter Flaschensaft (Frucht- oder Gemüsesäfte), von frisch gepresstem Saft etwas weniger, sowie ein halber Liter frisch zubereitete, salzlose Gemüsebrühe. Zucker und Salz sind während des Fastens tabu.

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4) Bewegung ist wichtig
Beim Fasten sollte man sich viel bewegen, damit der Stoffwechsel angeregt wird, vermehrt Schlacken auszuscheiden. Außerdem wird der Kreislauf angeregt, man fühlt sich nicht so schlapp und müde. Das Beste ist Bewegung an der frischen Luft. z. B. Fasten und Wandern oder schwimmen. Sanfte Yogaübungen haben sich ebenfalls in der Fastenzeit bewährt.

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5)Leberpackung
Während des Fastens arbeitet die Leber auf Hochtouren. Was diesem Organ übrigens trotzdem gut tut. Um die Leber bei den Entgiftungsprozessen zu unterstützen, wird sie zusätzlich über die Leberpackung mit Wärme versorgt. Im einfachsten Fall nimmt man zwischen 13 und 15 Uhr (zu dieser Zeit ist sie am wenigsten durchblutet) eine warme Bettflasche legt sie auf den rechten Rippenbogen und leicht darunter und legt sich eine halbe Stunde hin. Dabei darf man getrost einschlafen.

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6) Keine Genussmittel
Während des Fastens verzichtet man auf Alkohol, Kaffee und Nikotin. Statt zu entschlacken würde man mit diesen Genussmitteln neue Schlacken produzieren und außerdem die Magensäfte anregen.

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7) Sich vom Alltag lösen
Mal hinausgehen aus beruflichen und familiären Bindungen; weg von Terminkalender und Telefon; Verzicht auf Zeitschriften, Radio, Fernsehen. Statt Reizüberflutung von außen - Begegnung mit sich selbst; statt sich der Steuerung von außen zu unterwerfen - sich der Innensteuerung überlassen, seine innere Stimme wahrnehmen und sich davon leiten lassen.

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8) Richtig Fasten brechen
Das erste Essen nach dem Fasten ist ein gut Apfel. Dieser wird solange gekaut bis er flüssig ist. Es folgen die sogenannten Aufbautage, an welchen man leichte, vegetarische, ballaststoffreiche Kost zu sich nimmt. Richtig aufbauen ist noch viel wichtiger wie das Fasten selbst. Bitte ernst nehmen! Wer nach dem Fasten gleich wieder normal isst, kann von Übelkeit bis ins Krankenhaus gehen zum Magen auspumpen, bedroht sein!

Achtung! Wer alleine zuhause fastet, sollte gesund sein und sich gute Literatur zum Fasten besorgen. Sehr empfehlenswert ist "Wie neugeboren durch Fasten" von Lützner. Leichter fällt das Fasten in der Gruppe.

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Mit Fastenwandern - ein neues Leben beginnen

Heute sind die meisten Menschen einem starken Leistungsdruck in Familie und Beruf ausgesetzt. Die Folge ist Erschöpfung und chronische Müdigkeit. Dauern diese Stress-Zustände länger an, kann sich daraus eine psychische oder auch eine körperliche Erkrankung entwickeln. Durch das Fastenwandern erfährt man eine Auszeit und kann seinen Lebensweg neu überdenken. Das häufige Resultat: die Ernährung wird umgestellt (mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, weniger Weißmehl, Zucker, Alkohol, raffinierte Fette und damit eine verstärkt basische Ernährung, die der Müdigkeit entgegenwirkt). Gleichzeitig wird durch die Bewegung an der frischen Luft und die regelmäßigen Entspannungsübungen erkannt, wie wichtig regelmäßig Bewegung (am besten draußen) und auch Entspannung (z. B. durch Yoga) für das körperliche Wohlbefinden ist. Dann kommt durch das Fastenwandern auch noch eine geistige Erkenntnis dazu. Durch das Fasten und Wandern bekommen die meisten Fastenteilnehmer wieder einen Zugang zu Gott. So kann man das Fastenwandern wirklich als Auszeit aus dem Alltag und Neubeginn für ein harmonischeres und gesünderes Leben sehen. Und wann kommst Du zum Fastenwandern? Lies Erlebnisberichte von früheren Teilnehmern an Viola-Fastenkuren /Fastenwandern.

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Fasten heilt und schützt vor diesen Krankheiten:
In seiner 50-jährigen Tätigkeit als Arzt ließ Dr. Otto Buchinger zahlreiche schwerkranke Menschen mit folgenden Krankheiten fasten:
Fettleibigkeit, Magerkeit, Rheuma und Arthritis, Frauenkrankheiten, Gicht, Durchblutungskrankheiten, Krebsanlage, Stuhlverstopfung, Arteriosklerose, Blutdruckkrankheit, Angina pectoris, Asthma, Diabetes, Hautkrankheiten, Steinkrankheiten, Gastriden, Nierenentzündungen, Paradentose, Glaukom, Kropf, Herzleiden, Leber- und Pankreaserkrankungen, Migräne, akute, chronische und fieberhafte Erkrankungen.Er konnte ihre Krankheiten lindern, die meisten gänzlich heilen. Fasten heilt nicht nur die aufgezählten Krankheiten, sondern beugt ihnen auch vor.

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Fastenverpflegung nach Buchinger:
1, 5 l Kräuter-, Früchte-, Rooihbush- und Schwarztee und 1,5 l stilles Mineralwasser,
Honig
0,2 Liter frisch gepresster Fruchtsaft
0,5 Liter Gemüsebrühe aus frischem Gemüse
Heilerde
1 - 2 Bio-Zitronenschnitze zum Auslutschen

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Otto Buchinger (1878 - 1967) hat das Heil-Fasten in Deutschland sehr bekannt gemacht. Er selbst kam zum Fasten durch ein unheilbares Gelenkrheuma. Kein Arzt konnte ihm mit schulmedizinischer Behandlung helfen. Nach zweimaligem längerem Fasten (mit Wasser, Tee, Gemüsebrühe, Saft) war er geheilt.
Zum Fasten meinte Otto Buchinger:" Aufgrund 50-jähriger Beobachtung am Krankenbett und in der Sprechstunde bin ich heute der Ansicht, dass die Heilmittel Luft, Licht, Wasser, Diät, Gutzureden und Fasten fast alles zu leisten imstande sind, was nötig ist, um Menschen vor Krankheiten zu bewahren und sie von Krankheiten zu befreien."

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Literatur Fasten:
Lützner, Helmut (2004): Wie neugeboren durch Fasten
Gräfe und Unzer Verlag.
Lützner, Helmut u. Million Helmut: Richtig essen nach dem Fasten, Gräfe und Unzer Verlag
Dahlke, Rüdiger: Bewußt fasten, Urania
Kuhn, Christian (2003): Heilfasten, Herder
Grün, Anselm (2002): Fasten, Vier-Türme-Verlag
Saum, Killian (2004): Fasten nach der Klosterheilkunde, Verlag Zabert Sandmann.

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Geschichte des Fastens
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Fasten war zu allen Zeiten im Laufe der Geschichte ein wichtiges Instrument, um den Körper von Giften zu befreien, zu reinigen. Das üppige Leben bedroht die Gesundheit des Körpers, die Klarheit des Denkens und die Harmonie der Seele. So war es immer schon. Das ist auch die Erklärung dafür, dass in allen großen Religionen das Fasten als Weg zur inneren Ordnung empfohlen wird: bei Jesus Christus, bei Moses, bei Buddha und Mohammed. Die Geschichte berichtet, dass diese Persönlichkeiten selbst beim Fasten zu ihren Erkenntnissen und Lebensordnungen gefunden haben. Im Exodus 34,28 heißt es bei der Erzählung, wie Moses in der Steinwüste des Berges Sinai die 10 Gebote verfasste: "Moses blieb dort beim Herrn 40 Tage und 40 Nächte. Er aß kein Brot und trank kein Wasser. Er schrieb die Worte des Bundes, die Zehn Worte auf Tafeln..." Bei Matthäus 4,1 liest man über Jesus und seine Vorbereitung für die Verkündung des Evangeliums: "Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran..." Der Prophet Mohammed sagt im Koran 2,180: "Wer aus freien Stücken Gutes tut, dem soll Gutes werden. Dass ihr fastet, ist für euch selbst bekömmlich, wenn ihr es begreift. !" Später hört man aus vielen Zitaten bereits die medizinische Bedeutung des Fastens heraus. Etwa, wenn der Kirchenvater Athanasius, einer der Begründer des christlichen Mönchstums, der von 295 bis 373 nach Christi Geburt lebte, feststellte: "Das Fasten heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte Gedanken, gibt dem Geist größere Klarheit, macht das Herz rein ..." Die Taufkandidaten am Beginn der Christenzeit fasteten, bevor sie in die Kirche aufgenommen wurden. Die jungen Indianer mussten fasten, bevor sie als Männer in den Stamm aufgenommen wurden. So war es auch bei den Buddhisten, ehe sie ins Kloster eintraten. Vermutlich hat in Wirklichkeit keine der historischen Persönlichkeiten wie Moses und Jesus 40 Tage keine Flüssigkeit zu sich genommen. Hier haben sich in der Überlieferung zweifelsohne Übertreibungen eingeschlichen. Doch eines kann man klar erkennen: Das Fasten hatte immer schon große Bedeutung für Körper, Geist und Seele. Im Laufe der Zeit fand das Fasten Eingang in die Medizin und wurde als Heilmethode gegen viele Erkrankungen eingesetzt. Paracelsus bediente sich dieser Mittel sehr oft. Aber mit dem Zunehmen der Pharmakologie und ihren Medikamenten und mit dem Nachlassen der Religionstreue der Menschen verlor das Fasten an Bedeutung. Es ist dann von der Medizin im 20. Jahrhundert wieder entdeckt und gefördert worden. Und der große deutsche Arzt Dr. Hermann Geesing, der Vater der Immuntherapie, hat das Heilfasten eine "Operation ohne Messer" genannt. Otto Buchinger eröffnete in Überlingen am Bodensee eine Fastenklinik, weil er selbst von unheilbarem Gelenkrheuma durch Fasten geheilt wurde.
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mit guter Laune fasten
Erlebe eine Woche fastenwandern in einer netten, herzlichen Gruppe mit viel Spass, guter Laune und einfühlsamer Begleitung.

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Stress abbauen, zur Ruhe kommen durch Fasten
Schon am ersten Fastentag bemerkt der Fastende, dass "die Uhren langsamer laufen". Fasten ist wie eine "Entschleunigung" des Lebens. Es ist wohltuend, sich mal um nichts zu sorgen, sondern einfach nur dazusein und die Dinge und Situationen zu beobachten und zuzulassen. Ohne Besuch von Antistress-Seminaren schaltet der Körper automatisch auf das Fasten-Stoffwechselprogramm um, und ab da wird sämtlicher Stress und deren körperliche Signale abgelegt.


Zitate zum Fasten

Verzicht nimmt nicht.

Verzicht gibt.
Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

(Martin Heidegger)

Fasten
betrifft den ganzen Menschen,
jede einzelne seiner Körperzellen,
seine Seele und seinen Geist.

(Dr. Hellmut Lützner)


Fasten heißt
lernen genügsam zu sein,
sich weigern, in Materie zu ersticken,
sich von allem Überflüssigen lächelnd zu verabschieden.

(Phil Bosman)

Siehe da, was das Fasten wirkt.
Es heilt die Krankheiten,
trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus,
vertreibt die bösen Geister,
verscheucht verkehrte Gedanken,
gibt dem Geist größere Klarheit,
macht das Herz rein,
heiligt den Leib und führt
schließlich den Menschen vor den Thron Gottes
Eine große Kraft ist das Fasten und verschafft große Erfolge.

(Athanasius, Bischof von Alexandrien (4. Jh.))

Das Fasten ist der Friede des Körpers.
(Peter Chrysologus, Erzbischoff von Ravenna 380 - 450)

Weisheit zum Fasten

Fasten ist notwendig, denn die Seele wird durch zu viel Blut und Fett erstickt und ist dann nicht mehr fähig, göttliche und himmlische Dinge einzusehen und zu beurteilen.
(Galenos, Arzt am römischen Kaiserhof 129 - 199)


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" Aufgrund 50-jähriger Beobachtung am Krankenbett und in der Sprechstunde bin ich heute der Ansicht, dass die Heilmittel Luft, Licht, Wasser, Diät, Gutzureden und Fasten fast alles zu leisten imstande sind, was nötig ist, um Menschen vor Krankheiten zu bewahren und sie von Krankheiten zu befreien." (Otto Buchinger sen.)

Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.

(Hermann Hesse)

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Vorbereitung auf das Fasten - der Entlastungstag
Unmittelbar vor dem Fasten machen Sie einen oder auch mehrere Entlastungstage. Verabschieden Sie sich langsam von Ihren Mitmenschen, den Alltagstätigkeiten und beginnen Sie sich nach innen zu wenden. Bereiten Sie Ihren Körper auf das Fasten vor. Essen Sie am letzten Tag vor Fastenbeginn (sie können auch zwei oder drei Tage so essen) ca. 1,5 kg Bio-Obst auf 3 - 4 Mahlzeiten verteilt zu sich. Magen-Darm-Empfindliche können auch einen Reistag (3 x täglich je 50 g Naturreis mit Bio-Apfelkompott oder gedünstetem Bio-Gemüse). Diabetiker können auch einen Rohkosttag machen (verschiedenes Bio-Gemüse außer Kartoffel und Bohnen wird roh als Salat mit Essig und Öl, wenig Salz und Pfeffer gegessen). So ein Entlastungstag hat bereits eine deutlich entwässernde Wirkung (wie das Heilfasten selbst) und eignet sich daher hervorragend auch im Alltag bei Lymphstauungen (meist stressbedingt) und hohem Blutdruck oder Herzschwäche. Auch nach einem Schlemmeressen wirkt so ein Entlastungstag ausgleichend in bezug auf die aufgenommen Kalorien und die Wiederherstellung des Wohlbefindens. Die Entwässerung und beginnende Stoffwechselumschaltung kann leichte Kopfschmerzen auslösen. Sind die Kopfschmerzen zu stark, kann ausnahmsweise etwas Meersalz an den Salat, den Naturreis oder bei einem Obsttag, in Wasser aufgelöst, gegessen oder getrunken werden. Bei starken Kaffeetrinkern, die am Entlastungstag häufig Entzugskopfschmerzen haben, hilft im Notfall ein Schluck Bohnenkaffee. Wichtig ist am Entlastungstag viel zu trinken. 1,5 Liter Wasser, Kräutertees oder verdünnte Säfte (ohne zugesetzten Zucker).

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Fasten-Gemüsebrühe( für eine Person und pro Tag).
Rezept:
Karottenbrühe:
1/2 l Wasser, 125 g Karotten, 1/4 Stange Lauch, 1/4 Sellerie, 1 Messerspitze gekörnte Bio-Gemüsebrühe, 1 Prise Muskatnuss, frische Petersilie.
Zutaten eine Stunde bei mittlerer Stufe köcheln lassen, 10 Prozent des Gemüses pürieren, das Ganze durch ein Sieb gießen, die leicht sämige Brühe zusammen mit frischer Petersilie langsam Löffel für Löffel geniesen.

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Kartoffelbrühe:
1/2 l Wasser, 125 g Kartoffel, 1/4 Lauch, 1/8 Sellerie, Messerpitze Majoran, 2 Messerspitzen Bio-Gemüsebrühe, 1 Prise Muskatnuss, frischer Schnittlauch
Zutaten eine Stunde bei mittlerer Stufe köcheln lassen, 10 Prozent des Gemüses pürieren, das Ganze durch ein Sieb gießen, die leicht sämige Brühe zusammen mit frischem Schnittlauch langsam Löffel für Löffel geniesen.

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Tomatenbrühe
1/2 l Wasser 250 g Tomaten, 1 Knoblauchzehe, etwas Lauch, Sellerie, Karotte, 2 Messerspitzen Bio-Gemüsebrühe, 1 Prise Muskatnuss, 2 TL Oregano, frische Petersilie
Zutaten eine Stunde bei mittlerer Stufe köcheln lassen, 10 Prozent des Gemüses pürieren, das Ganze durch ein Sieb gießen, die leicht sämige Brühe zusammen mit frischem Schnittlauch langsam Löffel für Löffel geniesen.
Guten Appetit.

Fastensäfte:

Roter Fitdrink
1 Apfel, 1 Möhre, 1/2 Rote Bete mit dem Entsafter entsaften und stilles Mineralwasser zugeben bis 0,25 l erreicht sind.

Sprinter
1/2 Apfel, 1/2 Orange, 1/2 Zitrone, 1 Möhre mit dem Entsafter entsaften und stilles Mineralwasser zugeben bis 0,25 l erreicht sind.

Kiwi-Apfel
1 Kiwi, 1,5 Äpfel mit dem Entsafter entsaften und stilles Mineralwasser zugeben bis 0,25 l erreicht sind.

 

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Aufbautage - Richtig essen nach dem Fasten
oder was esse ich nach dem Fasten
3 wichtige Regeln beim Aufbau nach dem Fasten:
1) langsam essen
2) intensiv kauen
3) beim Essen schweigen
Die Aufbautage richtig gestalten ist noch schwieriger als das richtige Fasten selbst. Die Aufbautage sind die Zeit zwischen Fasten- und Nachfastenzeit. Durch den stufenweisen Kostaufbau wird der Körper behutsam vom Fasten zum Essen geleitet. Aufbau heißt Wiederaufbau von Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen, die während des Fastens geruht haben. Der Körper muss wieder mit der Produktion von Verdauungssäften beginnen. Dies geschieht nicht unvermittelt sondern allmählich. Die abrupte Umstellung auf normale Kost nach dem Fasten, kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Der Kostaufbau nach dem Fasten braucht viel Aufmerksamkeit, Zeit und Ruhe. Die Dauer der Aufbautage richtet sich nach der Fastendauer. Die Fastenzeit geteilt durch zwei ergibt die Anzahl der Aufbautage.

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Das darf man während der Aufbautage, nach dem Fasten essen:
Obst, Gemüse, Kartoffeln, Sprossen, Trockenobst, Vollgetreide, Magerquark, Naturjoghurt, Hüttenkäse, saure Sahne, Nüsse, Samen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Knäckebrot, kaltgepresste Pflanzenöle, Honig, Kräuter, Gewürze, als Getränke Kräutertee, Wasser und verdünnte Säfte.
Nicht essen sollte man:
Fleisch, Wurst, Eier, Fisch, Hartkäse, Gebratenes, Gesalzenes und mit Zucker Gesüßtes.

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Rezepte Aufbautage


1. Aufbautag

morgens und mittags:
1 - 2 Äpfel

abends:
Kartoffel-Gemüse-Suppe

1 kleine Kartoffel, 1 Möhre, 1 Lauch (kleines Stück), und halbe Sellerieknolle, ¼ l Wasser, Prise Muskatnuss und Majoran, TL Hefeflocken, 1 TL gekörnte Gemüsebrühe, 1 TL frische, gehackte Petersilie
Gemüse waschen, putzen mit dem Wasser zum Kochen bringen, 15 Minuten kochen, Suppe mit Gewürzen, Hefeflocken, Gemüsebrühe und Petersilie würzen. Tomatensuppe 250 g Tomaten, ½ Zwiebel, 1 TL Öl, ¼ l Wasser, 1 TL Gemüsebrühe, 1 Prise Meersalz, weißer Pfeffer und getrockneter Thymian, ½ TL Hefeflocken, 1 TL Tomatenmark, 1 TL frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch Tomaten waschen, putzen, würfeln, Zwiebeln schälen und klein schneiden, Öl erhitzen und Zwiebel und Tomaten zugeben in etwa 10 Minuten weichdünsten. Masse durch ein Sieb streichen. Das Wasser aufkochen und die Brühe einstreuen, das Tomatenmus zufügen, würzen, Hefeflocken und Tomatenmark dazu. Mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.

Backpflaumen einweichen 2 Backpflaumen in ½ Tasse Wasser einweichen, zugedeckt über Nacht stehen lassen

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2. Aufbautag:

morgens:
Weizenschrotsuppe

2 EL feingeschroteter Weizen, ¼ l Wasser, 1 Prise Meersalz, 1 EL frisch gehackte Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch)
Den Weizenschrot im Kochtopf erwärmen, ohne ihn zu bräunen. Das Wasser dazu, einmal aufkochen lassen und den Schrot etwa10 Minuten bei schwacher Hitze quellen lassen. Mit Salz und Kräutern abschmecken. Blattsalat ¼ Kopfsalat, 1 Prise Meersalz und weißen Pfeffer, ½ TL Obstessig oder Zitronensaft, 1 TL Sonnenblumenöl, 1 TL Schnittlauchröllchen Salat zerpflücken, und waschen, trockenschleudern und in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, Essig oder Zitronensaft und Öl Sauce zubereiten und über den Salat geben. Schnittlauch darübergeben.

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mittags:
Pellkartoffel

3 kleine Kartoffeln, etwas Kümmel
Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich bürsten, Wasser zum Kochen briongen und Kümmel zufügen. Kartoffeln in etwa 20 - 25 Minuten weich kochen.


Möhrengemüse
100 g Möhren, 3 EL Wasser, 1 Prise Meersalz und Muskatnuss, 1 TL Sonnenblumenöl, 1 TL frisch gehackte Petersilie
Möhren unter fließendem Wasser gründlich bürsten, eventuell schaben und in dünne Scheiben schneiden. Das Wasser zum Kochen bringen, Möhren dazu und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Muskat abschmecken, Öl unterrühren und mit Petersilie bestreuen.

oder


Zucchini-Tomaten-Risotto (Für 1 Person)
40 g Vollkornreis 100 ml Wasser 30 g Zwiebel ½ Knoblauchzehe 1 EL Olivenöl kaltgepresst, nativ 100 g Zucchini 200 g Tomaten Meersalz, Pfeffer 2 EL Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum

Reis in Wasser aufkochen und bei geringer Hitze ca. 30 Minuten garen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Zucchini würfeln und mitdünsten. Tomaten ebenfalls in Würfel schneiden und zu den Zucchini geben. Einige Minuten schmoren lassen und mit Meersalz und pfeffer würzen. Zum Schluss den gegarten Reis untermischen und mit den Kräutern abschmecken.

oder

Kürbissuppe, vegan (für 4 Personen)
1 kg Hokkaido-Kürbis 3 EL Olivenöl kaltgepresst Frisch geriebener Ingwer nach Geschmack 1 l Gemüsebrühe Meersalz Pfeffer Muskatnuss 1/8 l Cashewsahne (Cashewkerne, Wasser in der gleichen Menge mixen) Zitronensaft 2 EL geröstete Brotwürfel

Kürbis waschen und in Würfel schneiden. In Öl und mit dem Ingwer weichdünsten. Mit Gemüsebrühe auffüllen. Im Mixer pürieren oder ganz lassen. Mit den Gewürzen, Cashewsahne und Zitronensaft abschmecken. Mit den gerösteten Brotwürfeln servieren.

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Bioghurt mit Sanddorn und Leinsamen
1 Becher Bioghurt (1,5 % Fett), 1 TL mit Honig gesüßter Sanddornsaft, 1 gehäufter TL Leinsamen Bioghurt mit dem Sanddorn verrühren und mit Leinsamen bestreuen.


abends: Möhrenrohkost
2 EL saure Sahne, 1 - 2 TL Zitronensaft, einige Blättchen Zitronenmelisse (wenn verfügbar), 100 g Möhren, ½ Apfel, 1 Salatblatt
Die saure Sahne mit Zitronensaft und gehackter Zitronenmelisse verrühren. Die Möhren unter fließendem Wasser gründlich bürsten und eventuell schaben und auf Reibe raspeln. Möhren mit Sauce, und geriebenen Äpfeln vermischen auf Salatblatt geben.

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Getreide-Gemüse-Suppe
½ Zwiebel, 1 TL Olivenöl, 1 EL feingeschroteter Weizen, ¼ l Gemüsebrühe, 50 g Sellerieknolle, 1 Prise Meersalz und getrocknetes Liebstöckel, 1 TL frisch gehackte Petersilie.
Zwiebel schälen, feinhacken, und in Öl bräunen. Den Weizenschrot zufügen und ebenfalls leicht bräunen lassen. Die Gemüsebrühe zugeben, aufkochen lassen und den Schrot bei schwacher Hitze in etwa 10 Minuten ausquellen lassen. Den Sellerie gründlich waschen, schälen und feinreiben. Die Schrotsuppe mit Salz und Liebstöckel abschmecken und den Sellerie und die Petersilie einstreuen.


Dickmilch mit Leinsamen

3 EL Dickmilch, 1 TL mit Honig gesüßter Sanddornsaft, 1 TL Leinsamen, 1 Scheibe Knäckebrot
Die Dickmilch mit dem Sanddorn glattrühren mit Sanddorn bestreuen.

2 Backpflaumen waschen und in ½ Tasse Wasser über Nacht einweichen,
2 EL grobgeschroteten Hafer ebenfalls in 2 EL Wasser einweichen und zugedeckt nicht länger als 4 Stunden stehen lassen.
1 TL ungeschwefelte Rosinen waschen und in 1 EL Wasser einweichen.

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3. Aufbautag

morgens:

Hafermüsli
2 EL eingeweichter Haferschrot, 2 - 3 EßL Vorzugsmilch, 1 TL Zitronensaft, 1 TL eingeweichte Rosinen, 1 kleiner Apfel
Den 15 Minuten eingeweichten Haferschrot mit der Milch, dem Zitronensaft und den Rosinen mischen. Den Apfel waschen, abtrocknen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien, reiben und locker unter das Müsli heben.

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mittags:

Rote-Bete-Frischkost
2 EL saure Sahne, 1 EL Zitronensaft, 1 TL frisch geriebenen Meerrettich, 100 g Rote Beete, ½ Apfel, 2 Salatblätter, 1 TL frisch gehackte Petersilie
Die saure Sahne mit dem Zitronensaft und dem Meerrettich verrühren. Die Rote Bete waschen, dünn schälen und in die Sauce reiben. Den Apfel waschen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls in die Sauce reiben. Alles locker mischen. Die Salatblätter waschen, trockentupfen und die Rohkost darauf anrichten. Mit der Petersilie bestreuen.

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Naturreis neapolitanische Art
½ Zwiebel, 1 TL Olivenöl, 30 g Naturreis, 0,1 l Gemüsebrühe, Prise Knoblauchpulver und Basilikum, 1 Lorbeerblatt, 1 Gewürznelke, 3 - 4 gehackte Oliven
Zwiebel schälen, feinhacken und in Öl andünsten. Den Reis unter fließendem Wasser gründlich waschen, bis das Wasser klar abläuft, dann zu den Zwiebeln geben und glasig werden lassen. Die Gemüsebrühe und die Gewürze zufügen, alles aufkochen lassen und den Reis bei schwacher Hitze in etwa 30 Minuten ausquellen lassen. Nach 10 Minuten Kochzeit das Lorbeerblatt und die Nelke entfernen. Die gehackten Oliven unter den Reis mischen.

abends:
Zuchini-Tomaten-Gemüse

½ Zwiebel, 1 Prise Oregano, 1 TL Olivenöl, 1 kleine Zuchini, 1 EL Gemüsebrühe, 1 Tomate, 1 Prise Kräutersalz und weißer Pfeffer, 1 TL Hefeflocken
Die Zwiebeln schälen, feinhacken und mit dem Oregano in dem Öl andünsten. Die Zuchini waschen, in mittelgroße Würfel schneiden und in den Topf geben. Die Gemüsebrühe zufügen. Die Zuchini zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten dünsten. Die Tomate waschen, den Stielansatz entfernen, das Tomatenfleisch würfeln und kurz vor Ende der Garzeit zufügen. Das Gemüse mit dem Kräutersalz, dem Pfeffer und den Hefeflocken abschmecken.

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Apfelquark
2 EL Magerquark, 1 - 2 EL Vorzugsmilch, ½ Apfel, 1 Prise Zimtpulver und abgeriebene Zitronenschale (ungespritzt aus dem Bioladen), 1 TL mit Honig gesüßter Sanddornsaft
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom Kerngehäuse befreien und auf der Rohkostreibe grobraspeln, zusammen mit dem Zimt, der Zitronenschale und dem Sanddorn unter den Quark ziehen. Mit Apfelspalten oder Früchten der Saison garnieren.

Sauerkrautsalat
½ Zwiebel, je ¼ Salatgurke und rote Paprika, ½ TL frisch geriebener Meerrettich, 100g Sauerkraut, 1 Salatblatt, 1TL Öl, 1 - 2 EL saure Sahne, je eine Prise Kräutersalz und weißer Pfeffer
Die Zwiebeln schälen und klein hacken. Die Gurke und die Paprika waschen und klein schneiden. Alles mit dem Meerrettich vermischen unter das Sauerkraut heben und auf dem gewaschenen Salatblatt anrichten. Das Öl mit der sauren Sahne, dem Kräutersalz und dem Pfeffer verrühren und über den Salat gießen.

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Hüttenkäse-Brote
¼ Becher Hüttenkäse, 1 Prise Kräutersalz, je 1 Scheibe Vollkorn - und Knäckebrot, 1 TL Butter, 1 TL Schnittlauchröllchen
Den Käse würzen. Die Brotscheiben mit dem Butter dünn bestreichen, den Hüttenkeäse darauf verteilen und den Schnittlauch darüberstreuen.



4. Aufbautag

morgens:
Roggen-Apfel-Müsli

2 EL über Nacht eingeweichter Roggenschrot, 2 - 3 EL Dickmilch, je 1 TL Sanddorn- und Zitronensaft, 1 kleiner Apfel, 1 TL grobgehackte Haselnüsse
Den Roggenschrot mit der Dickmilch, dem Sanddorn- und dem Zitronensaft mischen. Den Apfel waschen, vom Kerngehäuse befreien, grobraspeln und unter den Getreidebrei heben. Das Müsli mit den Nüssen bestreuen.

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mittags:
Sellerierohkost

3 EL Dickmilch, 1 EL Zitronensaft, je 1 Prise Meersalz und frisch gemahlener weißer Pfeffer, einige Tropfen Apfeldicksaft, ¼ Sellerieknolle, ½ Apfel, 1 TL gehackte Waldnüsse
Die Dickmilch mit dem Zitronensaft, dem Salz, dem Pfeffer, und einigen Tropfen Apfeldicksaft mischen. Den Sellerie gründlich waschen, schälen und in die Sauce feinreiben. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls in die Sauce raspeln, mit den gehackten Nüssen unterheben.

Haferbratlinge
1 -2 EL Vorzugsmilch, 2 EL mittelfein geschroter Hafer, ½ Zwiebel, 1 - 2 TL Olivenöl, ½ Eigelb, 2 TL Magerquark, je 1 Prise Koriander, Fenchel, Meersalz und Liebstöckel, ½ Eiweiß
Die Milch erwärmen, den Haferschrot einstreuen und vom Herd nehmen. Die Zwiebeln schälen und klein hacken, in wenig Öl andünsten. Das Eigelb mit dem Quark unter die Hafermasse ziehen. Die Zwiebel mit den Gewürzen abschmecken und ebenfalls untermischen. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und locker unter die Hafermasse ziehen. Das restliche Öl erhitzen. Aus der Hafermasse Küchlein formen und in dem Öl von jeder Seite 4 - 6 Minuten knusprig braten.

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abends:
Kohlrabigemüse

1 Kohlrabi, 2 EL Gemüsebrühe, je 1 Prise Kräutersalz und Hefeflocken, 1 EL saure Sahne, 1 TL Schnittlauchröllchen
Die zarten Blätter der Kohlrabiknolle abschneiden, waschen, feinhacken und beiseite stellen. Den Kohlrabi schälen, vierteln, in feine Streifen schneiden und in der Gemüsebrühe 10 Minuten gar dünsten. Mit dem Kräutersalz und den Hefeflocken würzen. Die saure Sahne unterrühren und das Gemüse mit dem Schnittlauch und dem kleingeschnittenen Kohlrabigrün garnieren.


Dickmilch mit Erdbeeren
5 EL Dickmilch, je 1 Prise Ingwerpulver und abgeriebene, unbehandelte Zitronenschale, 1 TL Honig, 100 g Erdbeeren, 1 TL Leinsamen
Die Dickmilch mit dem Ingwer, der Zitronenschale und dem Honig abschmecken. Die Erdbeeren waschen, 2 Erdbeeren zurückbehalten zum Garnieren, von den restlichen die Stiele entfernen und die Beeren vierteln, dann mit der Gabel zerdrücken und in ein Glasschälchen füllen. Die Dickmilch darüber verteilen, mit den übrigen Erdbeeren garnieren und mit dem Leinsamen bestreuen.


Gurkensalat
1 Prise Kräutersalz, ½ TL Obstessig, ½ TL Senf, 2-3 EL saure Sahne, ½ Salatgurke, 1 TL frisch gehackter Dill
Das Kräutersalz in dem Obstessig auflösen. Den Senf und die saure Sahne zufügen und die Sauce glattrühren. Die Gurke waschen und abtrocknen, eventuell schälen, dann feinhobeln und dann mit der Sauce mischen. Mit den Dillspitzen bestreuen.

Brote mit Apfel-Meerrettich-Quark
50 g Magerquark, 1 EL Milch, ½ Apfel, 1 TL frisch geriebener Meerrettich, 1 Prise Meersalz, 1 Scheibe Vollkornbrot, 2 Scheiben Knäckebrot, 2 TL Butter, 1 TL frisch gekackte Petersilie
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom Kerngehäuse befreien und in den Quark grobraspeln. Mit dem Meerrettich und dem Salz pikant abschmecken. Die Brotscheiben mit der Butter bestreichen, den Quark darauf verteilen, mit der Petersilie garnieren.

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Vollwerternährung nach Bruker
Für den Gesunden gilt, ein Drittel der täglichen Nahrung sollte aus Frischkost bestehen. Davon ein Drittel Obst, zwei Drittel Gemüse. Vom letzteren 2 über und 2 unter der Erde gewachsene Gemüsesorten essen.
Vier Nahrungsmittel sollten gemieden werden:
1) alle Fabrikzuckerarten
: weißer Zucker, brauner Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker, Malzzucker, Vollrohrzucker, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Melasse, Ur-Zucker, Gerstenmalz, Maltodextrin.
2) Auszugsmehle
(weißes Mehl ohne Keimling und Randschicht)
3) alle raffinierten Fabrikfette
, also gewöhnliche Öle und Fette
4) Säfte und gekochtes Obst

Bei
vielen Krankheiten des Bewegungsapparates, Rheuma, Hautausschläge, Ekzeme, Allergien ist die Einschränkung oder je nach Schweregrad die Vermeidung des tierischen Eiweißes (Milch, Joghurt, Quark, Käse, Wurst, Eier, Fisch) nötig.

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Gegessen werden sollten:
1)täglich 3 Eßl unerhitztes Getreide in Form eines Frischkornbreies
2) Frischkost aus rohem Gemüse und Obst
3) Vollkornbrot und Vollkornprodukte (Nudeln etc.)
4) naturbelassene Fette, also Sahne, Butter, kaltgepresste, unraffinierte Öle.

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Rezepte aus der Vollwertküche

zum Weitermachen nach den Aufbautagen

Frischkornbrei (Für 2 Personen):
1 kleine Tasse Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer oder Roggen grob schroten über Nacht einweichen, so dass das Getreide benetzt ist Hafer (nicht länger als 4 Stunden einweichen) 1 kleinen Apfel reiben, ½ Banane verdrücken, Schuss Zitronensaft, 1 TL Haselnusskerne oder Walnusskerne, 1 TL Sonnenblumenkerne, 1 TL frisch geschroter Leinsamen Am Morgen den Schrot entweder auf der Herdplatte ganz leicht erwärmen und mit Honig und Sahne verfeineren oder kalt zum Obst geben. Darüber am Schluss 1 EL Naturjoghurt


Hirse als Beilage (statt Reis) ( Für 2 Personen): 150 g Hirse erst kalt dann heiss gründlich waschen, in ¼ l kochendem Wasser 15 Minuten kochen, etwas Salz, 1TL Butter und Gewürze wie z. B. Estragon zufügen, bei schwacher Wärmezufuhr ausquellen lassen.

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Gefüllte Spinatpfannkuchen
2 Eßl. Weizenvollkornmehl, 1 Ei, 5 Eßl. Milch oder Wasser, 1 Ei, 1 Prise Meersalz und geriebene Muskatnuss, 100 g junger Blattspinat, 1 kleine Zwiebel, ½ kleine Knoblauchzehe, 1 Teel. Olivenöl, je 1 Prise Kräutersalz, Hefeflocken, frisch gemahlener weißer Pfeffer, 2 Eßl. Hüttenkäse, 1 Teel. Öl, 2 Eßl. Saure Sahne, 1 Eßl. Frisch geriebener Käse, für die Form Öl So wird es gemacht: Aus Mehl, Ei , Milch oder Wasser einen dünnen Teig bereiten, würzen und 30 Minuten Quellen lassen. Für die Füllung den Spinat verlesen, waschen. Zwiebeln schälen und klein schneiden. Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Das Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten. Feuchten Spinat dazu und dünsten, würzen und auskühlen lassen. Aus dem Teig Pfannkuchen bereiten. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Feuerfeste Form mit Öl auspinseln, Pfannkuchen reinlegen, Spinat drauf verteilen, mit saurer Sahne bestreichen, zuklappen, mit Käse bestreuen. 15 - 20 Minuten überbacken.
Dazu passt Möhrensalat

Möhrensalat
1 große Möhre, ½ Apfel, 1 Blatt Kopfsalat, 1 Teel. Sonnenblumenöl, 2 Eßl. Saure Sahne, 1 Eßl. Zitronensaft, Kerbel, Pfefferminze, oder Zitronenmelisse So wird es gemacht: Möhre unter fliessendem Wasser bürsten, evtl. schaben. Den Apfel waschen, abtrockenen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und mit der Möhre raspeln, beides mischen. Das Salatblatt waschen und trockentupfen. Das Öl mit der sauren Sahne und dem Zitronensaft verrühren. Die Möhren- und Apfelraspel unter die Sauce mischen mit dem Salatblatt anrichten. Den Salat mit Kerbel, der Minze oder Zitronenmelisse verzieren.

Grüne Bohnen und Tomaten

1,5 Pfund grüne Bohnen, 1 Pfund klein gewürfelte Tomaten, 1 Zwiebel fein gewiegt, Sonnenblumenöl kaltgepresst, Hefewürze, Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Petersilie Zubereitung: Die vorbereiteten Bohnen mit Bohnekraut und Zwiebeln in Öl und wenig Wasser etwa 25 Minuten lang andünsten, dann die Tomaten dazugeben und zusammen gar werden lassen. Vom Feuer nehmen und abwürzen mit Hefewürze und Kräutern. Zu Kartoffelgerichten, Reis und Hirse servieren.

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Weißkohl mit Curry
1 Weisskohl, 2 Äpfel,, 2 Zwiebeln, Sonnenblumenöl kaltgepresst, Zitronensaft, Curry, Vollmeersalz Zubereitung: Weißkohl fein hobeln. In Öl mit wenig wasser die grob gewiegten Zwiebeln und den Kohl weichdünsten, dann die geschälten, in Scheiben geschnittenen und mit etwas Zitronensaft beträufelten Äpfel dazugeben und alles gar werden lassen. Mit den angegebenen Zutaten pikant abschmecken. Dazu Kartoffelgerichte.

Bircher-Kartoffeln
2 Pfund Kartoffeln gleichgross, Öl zum Einfetten, Kümmel Zubereitung: Die Kartoffeln mit der Schale unter fliessendem Wasser sauber bürsten. Abtrocknen, halbieren, mit der Schnittfläche in Kümmel tauchen, auf ein geöltes Backblech setzen und bei Mittelhitze etwa ½ Stunde backen. Mit der Schale essen.

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Bananen-Quark mit Sanddorn
½ Pfund Quark, etwas Milch, 2 Bananen, 3 - 4 Eßl Sanddornsaft, Zitronensaft, Honig, Nüsse Zubereitung: Die Bananen mit Honig schaumig schlagen, Quark, Milch und die anderen Zutaten einarbeiten, bis eine dickflüssige Creme entsteht. In Glassschalen servieren, Nüsse hacken und darüber geben.

Besorgt Euch ein Vollwertkochbuch mit weiteren Rezepten, für Euer Wohlbefinden und Eure Gesundheit! z. B.
Vollwertküche für Geniesser, Leitzmann
Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Bruker, Gutjahr
Mein neues Kochbuch. Schlemmereien aus der Vollwertküche, Rütting

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Gemeinschaft von Fastenden
Jeder, der mal bei einer geleiteten Fastenwoche in der Gruppe mitgemacht hat, kann bestätigen, wie schön es ist und wie leicht es fällt in der Gruppe zu fasten. Die Schwierigkeiten beim Durchhalten während einer Fastenkrise werden durch andere Teilnehmer mitgetragen. Leute, die schon öfters zuhause versucht haben zu fasten, und abgebrochen haben, schaffen es problemlos in der Gemeinschaft. Zudem ist es ein tolles Erlebnis anfangs völlig fremde Menschen in einer Woche so gut kennen zu lernen und zu mögen, dass man am Schluss der Woche feuchte Augen bekommt, weil man sich wieder trennt. Oft bleiben Freundschaften über die Fastenzeit hinweg bestehen. Man bekommt auch oft Impulse durch das Erleben der Gemeinschaft für eigene vernachlässigte soziale Bindungen.

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Früchtefasten
Beim Früchtefasten kann man auf drei Mahlzeiten verteilt leckere Bio-Früchte (maximal 1 kg pro Tag) essen. Man nimmt bei dieser milderen Fastenform weniger ab als beim Buchingerfasten (für sehr Schlanke und Jugendliche geeignet).

Yoga ist der Weg zu innerer Harmonie und Gesundheit. Sanfte Yogaübungen unterstützen besonders die Entschlackungsprozesse während des Fastens. Yoga führt dazu, dass unsere Muskeln trainiert werden, innere Organe besser arbeiten und die innersekretorischen Drüsen angeregt werden. Mit Yoga bleibt man bis ins hohe Alter geschmeidig und fit. Das wichtigste an den Yogaübungen ist jedoch, dass man durch sie achtsam wird und dass der Geist zur Ruhe kommt. Die Yogaübungen während des Kurses sind für Anfänger geeignet.


Fasten und Meditation
Mit Meditation werde ich gelassener, gesünder und energievoller. Das Problem unserer Zeit ist Stress und Hektik. Wir leben nicht mehr im Hier und Jetzt, im Augenblick, in der Gegenwart. Wir machen uns vor lauter Überforderung und Leistungsdruck auch in Ruhephasen Sorgen und Gedanken um unsere Zukunft oder lassen Situationen aus der Vergangenheit Revue passieren. Damit verpassen wir den Augenblick zu leben. Dies zehrt an unseren Energiereserven. Wir fühlen uns müde, ausgebrannt und leer. Durch Meditation lerne ich meine Gedanken loszulassen und wieder im Hier und Jetzt zu leben. Glück, Zufriedenheit, Entspannung und ein verändertes Bewußtsein sind der Gewinn daraus. Jeder kann übrigens meditieren...Besonders beim Fasten ist man offen für Meditation.

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Meditation ist das Forschen nach innen, um uns selbst zu erkennen.

Meditation ist Konzentration. Wir fixieren einen Punkt um Gedankenkontrolle zu erlangen, um gedankenlos zu sein.

Meditation ist das sich Öffnen dem Höchsten. Wir erkennen unsere Quelle, die zugleich die Quelle allen Lebens ist.

Meditation ist Hingabe. Wir übergeben uns mehr und mehr dem Leben und begreifen all seine Kraft. Je tiefer unsere Hingabe ist, desto grössere und stärkere Kräfte erreichen uns.

Meditation ist Erkenntnis. Durch das Erleben der grossen und vielfältigen Kräfte erkennen wir die wunderbaren Zusammenhänge des Lebens und den Platz, den wir selber darin einnehmen.

Meditation ist Wahrnehmung: Stilles in sich Ruhen schärft unsere Wahrnehmung und es eröffnen sich uns neue Welten.

Meditation ist Ehrfurcht. Durch das Erleben und Begreifen der grenzenlosen Vielfalt und Schönheit des Lebens erwacht in uns eine tiefe Ehrfurcht vor Gott und seiner ganzen Schöpfung.

Meditation bringt Weisheit, denn wir erkennen, was wirklich wichtig ist. Meditation ist Einheit. Wer sich selbst begreift, begreift jeden Menschen. Wer die Menschheit begreift, begreift die Schöpfung. Wer die Schöpfung begreift, begreift die Einheit. Wer die Einheit begreift, erkennt Gott.

Meditation ist Glück. Die Ruhe des Geistes führt uns zur Einheit mit Gott. Diese Einheit zu spüren sind Momente des Glücks, die man nicht beschreiben kann, man kann sie nur erleben.

Willst auch Du das Wunder des Lebens für Dich öffnen, dann nimm Dir die Zeit dazu. Beginne jetzt mit Meditieren.

Empfehlenswerte Links:
www.gudrunlang.com, Gudrun Lang, freie Landschaftsarchitektin in Hamburg

www.gutjahr-friseure.de, Irene Dietrich

www.wendepunkte-im-leben.de Psychotherapie und Psychologische Beratung in Nauheim Stephanie Tyczka

www.maria-ruhl.de Orakel, Chinesisches Horoskop

www.das-entwicklungslabor.de Psychologische Praxis Maria Szekeleyi-Peters, Mannheim

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