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Fasten und Yogafasten_und_yoga

Durch den Verzicht auf Essen befindet sich der Fastende in einem energetisch besonderen Zustand. Die Wahrnehmung ist sensiblisiert für das menschliche Miteinander, die Natur und die eigenen körperlichen Grundbedürfnisse. Diese heilsamen Prozesse, die durch das Fasten ausgelöst werden, können durch Yoga verstärkt und beschleunigt werden. Doch durch Fasten und Yoga geschieht noch mehr:

Die Organe werden durch Yogaübungen massiert. Unter anderem auch der Darm. Dadurch gelingt die Darmreinigung besser, was zum massgeblichen Erfolg der Entgiftung beiträgt. Für alle anderen Organe bewirkt die Massage einen Beitrag zur Gesunderhaltung.

Die Bänder und Sehnen werden durch die Yogaübungen aktiviert. Dies führt zu einer grösseren Beweglichkeit des Körpers. Gleichzeitig ist der Körper während des Fastens weicher und beweglicher und es sind fortgeschrittenere Übungsstadien möglich, die normalerweise essenderweise nicht gelingen. Dies ist sehr gut für bereits Praktizierende des Yoga, aber besonders auch für Anfänger, weil ihnen der Einstieg in Yoga so leichter fällt.

Fasten und Yoga erleichtert auch den Einstieg in die Meditation. Nach langjähriger Befragung von Teilnehmern meiner Kurse über ihre Erfahrungen mit Meditation ist die größte Schwierigkeit beim Meditieren, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Während des Fastens kombiniert mit Yoga ist man geistig sehr ruhig. So gelingt der Einstieg in die Meditation leichter.

Durch die Atemübungen werden gasförmige Abfallstoffe ausgeschieden und die Lunge gereinigt. Dies unterstützt ebenfalls den Erfolg des Fastenprozesses.

Die aufgeführten Vorteile von Fasten in Kombination mit Yoga sind hier nur in Kürze aufgezeigt. Es gibt noch viele, viele weitere Vorteile. Was ich noch zuletzt hinzufügen möchte, durch das Erleben von Fasten, Yoga und Meditation ist eine gesundheitliche Wende verbunden. Gesünder, harmonischer und glücklicher durch das Leben zu gehen ist die Folge davon.

Yogaübung für zuhause

Entspannung
Lege Dich in Rückenlage auf eine Yogamatte oder weiche Unterlage und decke Dich zu. Die Arme sind im 45 Grad-Winkel vom Körper weggestreckt, die Beine sind mehr als hüftbreit geöffnet. Lass die Füsse entspannt nach aussen fallen. Drehe Deine Handflächen nach oben, die Finger sind entspannt. Deine Augen sind geschlossen. Entspanne Dein Gesicht. Zieh Dein Kinn Richtung Brustkorb, damit der Nacken lang wird und lass wieder locker.
Atme jetzt durch die Nase tief in den Bauch ein und aus. Einatmen der Bauch kommt raus, ausatmen der Bauch geht rein. Atme 3 - 4 Sekunden lang ein und 3 - 4 Sekunden lang aus. Bei jeder Ausatmung entspanne und lass Dich immer mehr in den Boden hineinsinken. Dauer der Übungen 10 Minuten. Wirkung: entspannt und baut Stresshormone ab.

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